22. Reichsstraßenfest Donauwörth 2019 – Sicherheitskonzept und Optimierungen gingen voll auf!

12 September 2019





22. Reichsstraßenfest Donauwörth 2019 –

Sicherheitskonzept und Optimierungen
gingen voll auf!


Voller Erfolg, mit einem Minimum an Einsätzen und einem Maximum

an entspannter Feierlaune



Das Reichsstraßenfest fand zum 22. Mal statt, Veranstalter ist jeweils die Große Kreisstadt Donauwörth, die Vabeg® wirkt seit 2005 mit.
Im Laufe der Zeit hat sich dieses zu einem großen Stadtfest entwickelt, welches sowohl Traditionen pflegt wie auch moderne Elemente einbindet. Dieses Jahr gab es 38 Stände, die Essen und Getränke veräußerten und auf 3 Bühnen fand ein abwechslungsreiches Musikprogramm für Jung und Alt statt. Die Vorplanung dafür begann bereits schon mehr als 1 Jahr zuvor.



Was war 2019 anders?

Es wurden noch mehr Freiräume für die Besucher geschaffen. Dies hatte zur Folge, dass jeder Besucher für sich mehr Platz in Anspruch nehmen konnte und sich somit weniger bedrängt/eingeengt fühlte. Zum ersten Mal in der Geschichte des Reichsstraßenfestes wurde ein Alkohol-Mitnahmeverbot ausgesprochen. Dieses wurde mit der Security durch Taschenkontrollen ohne Probleme und Aufregung umgesetzt.

Alle Standbetreiber wurden erstmalig in eine Telegram-Gruppe eingeladen, damit Infos zwischen Veranstalter und Standbetreiber schnell weitergegeben werden konnten.

Durch eine neue bewegliche Kamera, die an der Ecke des Liebfrauenmünsters angebracht wurde, war es uns möglich, fast die gesamte Reichsstraße zu überblicken. Dadurch konnte man Besucherströme gut überblicken und von oben aus betrachten.

Die Sicherheitszentrale war mit 2 Personen in Vollzeit besetzt, und koordiniere die Funkkommunikation, sowie die gesamten Anforderungen aus dem Sicherheitskonzept.
Die Besucher wurden sowohl über Facebook als auch auf der Homepage der Stadt Donauwörth stets aktuell mit Informationen, Plänen und Aushängen informiert.
Neu waren auch die von der Stadt Donauwörth bestellten City Safe Zufahrtssperren am Landratsamt.


Zu dem Fest konnte man das Fraunhofer Institut mit dem EU Forschungsprojekt Monica (https://www.fit.fraunhofer.de/de/fb/ucc/projects/monica.html ) gewinnen. Über eine Antenne, die am Liebfrauenmünster angebracht wurde, war es möglich, GPS Geräte zu lokalisieren. Die Veranstalter und Einsatzkräfte bekamen nach Rücksprache GPS Sender. Somit konnte man in der Sicherheitszentrale live sehen, an welchen Stellen sich die Einsatzkräfte gerade aufhalten.



Das Fazit des RSF

Mit ca. 35000 Besuchern an fünf Festtagen war es wieder hervorragend besucht. Der Sicherheitsdienst hatte in dieser Zwischenzeit nur einen Einsatz, kümmerte sich jedoch um viele Servicefragen.

Die Sanitäter hatten zwölf Einsätze, wobei kein einziger alkoholbedingt war.
Die Polizei hatte nicht einen einzigen Einsatz!
Das ist eine deutliche Reduktion im Vergleich zu 2005 (gesamt: 56 Einsätze).
Die vielen Kleinigkeiten an Optimierungen gingen voll auf.
Dies unterlag - nach der Einschätzung von Herrn Öhlhorn - daran, dass die Besucher ruhig und tiefenentspannt waren. Sie schlenderten gemütlich durch die Reichsstraße, wobei niemand aggressiv war. Dies hat er in seiner langjährigen Tätigkeit als Sicherheitsfachmann so noch nicht erlebt.

Diese Einschätzung spiegelt sich auch durch eine Vielzahl an Lob, sowohl durch die Printmedien, als auch online, persönlich und der Standbetreiber wieder.

Nach dem Fest ist vor dem Fest. Die Planung für 2021 hat bereits begonnen.

Das Bild verdeutlicht in Summe alle Positionen in den 4 Tagen, sowie die Signalstärke (Farben)  von Mitarbeitern mit einem GPS Sender, während dem Fest durch das Forschungsprojekt MONICAAufbau und erste Begutachtung der neuen Zufahrtssperren der Stadt DonauwörthTechnische Gerätschaften, wie Windmesser, Regenmesser und Kamera auf dem Kirchturm der Stadtpfarrkirche